Berlin – London – Chicago – Tampa

von
In Reisen

Auf geht’s! Seit einiger Zeit plane ich nun schon wie es mit mir weitergehen soll – und es geht weiter, vor allem weiter weg!

Das erste Ziel meiner Reise ist Florida! Schon seit 5 Jahren habe ich meine Familie und meine Freunde nicht mehr gesehen und ich habe beschlossen, dass sich das ändern muss. Ich will endlich alle wiedersehen. Also habe ich gedacht, dass ich die Zeit doch super für einen Besuch bei meiner lieben Verwandtschaft nutzen könnte, bevor es für mich nach Indien geht .

London

London

Nach einem sehr frühen Start am Mittwoch Morgen von Berlin aus, ging es erst mal nach London. Natürlich mussten die Engländer sich auch noch mal vergewissern, dass die Deutschen auch wirklich ihren Job bei der Sicherheitskontrolle ernst genommen haben. Nachdem die Engländer sich ganz aufmerksam um mein Sportprogram bemüht hatten, musste ich nur noch auf meinen Anschlussflug nach Chicago warten.

8 Stunden Transatlantikflug später darf ich endlich wieder nach all der Zeit Fuß auf amerikanischen Boden setzen. Sogar mit meiner Notfall-Portion gekochtem Reis. Der Beamte hat mich angeschaut, als ob ich das Bedürfnis hätte mich lächerlich zu machen. Ich bin wirklich positiv überrascht, dass die Beamten ein bisschen entspannter geworden sind und es scheinbar auch Teil ihres Jobs ist, mal zu lächeln.

Doch was mich immer wieder fasziniert und erschreckt ist die Anzahl der Fastfoodketten, die hier in Amerika alle überleben können. Da wird die „Faulheit“, wie mein Onkel sagt, erst richtig deutlich. Er hat mich aber auch gefragt: „Why is it so bad for you, i fit tasts so good?“ – Das ist Amerika von heute scheinbar. Das Bewusstsein ist da, dass es nicht gesund ist, aber es schmeckt so gut! Ich werde rausfinden, ob es mehr als nur ein Bewusstsein gibt.

ReisenDa man dem Essen im Flieger nie trauen kann, habe ich eine riesengroße Box mit gekochtem Reis und Reiswaffeln mitgehabt, was auch gleichzeitig meine Rettung war. Denn das Zeug im Flieger war wirklich nicht für meine seltsame Diät geeignet.

In Chicago hat dann langsam die Müdigkeit eingesetzt und im Flieger nach Tampa konnte ich ihr einfach nicht mehr widerstehen und hab ein bisschen geschlafen. Endlich, nach einer Gefühlten halben Ewigkeit später, bin ich in Tampa gelandet. Meine Tante und mein Onkel haben schon auf mich gewartet und es war ganz wundervoll, sie nach 5 Jahren wieder in den Arm zu schließen.

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