Traumhaftes Wochenende

von
In Reisen

Das ganze Wochenende hat mit einem ganz entspannten Freitagsdinner bei uns Zuhause angefangen. Mein Cousin Chris hat für uns alle frisch gefangenen Fisch gegrillt. Ich glaube ich hatte noch nie so frischen Fisch auf meinem Teller und er war richtig gut. Zur Krönung war Aaron noch da, sodass ich ihn auch endlich wieder gesehen hab. Es ist einfach viel zu lange her, dass ich mich hier habe blicken lassen.

Farmers MarketWeiter ging es mit einem vollgestopften Samstag. Wir sind recht früh aufgebrochen um Blaubeeren zu
sammeln. Hier in Florida gibt es nicht die kleinen Büschlein, wie in Schweden oder bei uns; hier wachsen Blaubeeren an Büschen, wie Johannisbeeren. Wir waren auf einer „You Pick Farm“, wo die ganzen Blaubeerbüsche in großen Plastikpötten angepflanzt waren. Ein älterer Herr hat uns einen Eimer in die Hand gedrückt und das Pflücken ohne Bücken konnte losgehen. Die Blaubeeren sind so lecker, ich musste die ganze Zeit naschen.

IMG_2468__1462275454_96.59.239.176Im Anschluss ging es weiter nach Ybor City. Für mich der europäischste Stadtteile von Tampa und damit auch einer der schönsten. Die ehemalige Zigarrenhochburg, war lange Zeit eine sehr verruchte Gegend, aber langsam wird es immer einladender. Es Zigarrenhersteller ist immer noch in Ybor City, aber die Produktion wurde ins richtige Ausland verlagert. Dennoch gibt es einige Orte, wo Arbeiter im Schaufenster als Touristenattraktion Zigarren mit der Hand rollen. Das hat mich schwer beeindruckt, dafür braucht man so viel Fingerfertigkeit und Geschick. Richtig gute Leute schaffen 400 Zigarren an einem Tag.

Amanda, die Frau von meinem Cousin, hat für uns die beste Tour durch TrollyYbor City gemacht, die man sich nur wünschen kann. Wir waren im Zigarrenladen natürlich und haben die Rollmeister bei der Arbeit mit offenem Mund bestaunt. Doch das besondere Highlight war Amandas Büro zu sehen. Sie arbeitet in einem großen Einrichtungskaufhaus im Design-Team und das Headquarter dieser Firma ist so beeindruckend. Die haben die Hälfte von einem Kino umgebaut und daraus ein durchgestyltes Büro für 300 Leute gemacht.

Es gab leckere glutenfreie Pizza ohne Tomatensoße für mich in einem kleinen italienischen Lokal. Für die Lunch with Ethananderen gab es was das Herz begehrt. Dann sind wir mit einem kleinen Bimmelbähnchen nach Downtown Tampa gefahren und haben ein lustiges Spiel gespielt. Man hält sich das Smartphone an die Stirn und ein Wort erscheint und die anderen müssen einem Tipps geben, so dass man das Wort erraten kann. Nicht nur wir hatten so unseren Spaß, sondern auch die ganzen Leute um uns herum.

Am Sonntag sind wir nicht ganz so früh gestartet. Ich hab mir aber am Morgen ein bisschen was zu Essen zum Mitnehmen gemacht, weil die Pizza doch nicht ganz so gut für mich war. Wir sind mit der ganzen Rasselbande (Marsha, George, Amanda, Chris und Ethan) zu unserer Grandma in Venice gefahren. Meine Oma hat sich riesig gefreut, alle da zu haben und meine Tante Madlen war mit ihren beiden Jungs da. Es war ein schönes Zusammentreffen und es ist selten, dass so viele von uns zusammen sind. Ethan war der absolute Superstar!

VeniceNach dem Besuch bei meiner Oma, waren wir noch kurz bei meiner anderen Tante und haben kurz hallo gesagt. Für uns ging es dann weiter an den Strand. Da bin ich schon etliche Tage hier in Florida und war noch nicht am Strand. Dabei ist es so schön seine Füße in das warme Wasser hier zu halten.

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