Indien, das bunte Land

von
In Reisen

Natürlich war mein Bild von Indien ein wenig von den Bollywood Filmen geprägt, hier müssen alle bunte Saris oder zumindest bunte Gewänder tragen und ausgelassen auf der Straße tanzen.

Bunt ist es auf jeden Fall richtig, die meisten Frauen tragen auch wirklich wunderschöne Saris, zumindest hier in Hyderabad. Hyderabad ist eine 11 Millionen Stadt, was für europäische Verhältnisse unglaublich riesig ist. Und wenn ich ehrlich bin, bevor mein Bruder hier her gezogen ist, habe ich noch nie was davon gehört.

Indien- CharminarEines der Wahrzeichen von Hyderabad ist die Charminar, welches ich sogar schon gesehen habe. Vorletztes Wochenende haben wir einen tollen Ausflug gemacht und sie besichtigt. Es ist ein Bau, der aussieht, wie ein Siegestor. Die Besonderheit ist jedoch, dass im oberen Teil ein Moscheehof ist. Die Türmchen sind vier Minarett Türme. Um die Charminar herum ist ein großer Kreisverkehr, was den ganzen Trubel noch ein bisschen besser zur Geltung bringt. Überall stehen Händler und preisen ihre Ware an, es gibt alles mögliche zu kaufen, Federn, Kautabak, Essen und noch mehr Essen.

Von oben aus kann man viel von der Stadt sehen und das Treiben unter einem auf der Straße genießen. Die Inder finden, man sei die Attraktion auf der Attraktion. Viele fragen ganz lieb, ob sie ein Foto mit einem machen dürfen. Manche Kinder werden sogar ein wenig von ihren Eltern dazu genötigt, ein Mädchen hat nur ganz verschreckt in die Kamera geschaut, das tat mir richtig leid.

Indien - GewürzeAm selben Tag waren wir auch noch in einer ganz tollen Gewürzstraße, es hat sogar ganz gut gerochen an den meisten Ecken, was ungewöhnlich ist. Denn Indien kann, wenn man nicht gerade an Gewürzen riecht, durchaus strenge Gerüche haben. Da ich Essen liebe, war diese Gewürzstraße ganz toll für mich. Ich muss noch mehr rausbekommen, was für fremde Dinge ich da vor mir habe. Zum Teil sehen sie ganz seltsam aus.

 

Ich muss gestehen, die meiste Zeit hier in Indien habe ich bis jetzt im Haus verbracht, mir ging es häufig nicht so gut, sodass ich froh war, mich ein bisschen auszuruhen. Zum anderen hatte ich eine ganz tolle Aufgabe, die sich nicht in den Straßen Indiens lösen lässt. Ich habe meine Bachelorarbeit fertig geschrieben. Dabei hatte ich so wunderbare Unterstützung von meiner Familie und von meinen Freunden, es war ganz toll. Ich habe ein bisschen gezweifelt am Anfang und ich glaube mein Umfeld auch, ob ich das wirklich schaffe, aber ich bin sogar noch viel eher fertig geworden. Jetzt muss nur noch die deutsche Post nett zu mir sein und mitmachen.

Ein anderer Abend ist auch noch ganz besonders nennenswert. Wir waren im Taj Falaknuma Palace. Das war ein wirklich ganz besonderer Abend, meine Bachelorarbeit war fast fertig und nur noch der letzte Feinschliff hat gefehlt. Es ist eine riesen große Palastanlage mit großartig renoviertem Innenleben. Leider durfte man keine Fotos drinnen machen. All die Farbtöne waren so gut aufeinander abgestimmt, wirklich eine Freude für das Auge. Als Highlight gab es noch sehr gutes indisches Essen.

taj falaknuma palace
taj falaknuma palace
taj falaknuma palace
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